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Michael Hartmann, Foto: Sven Ehlers
Foto: Sven Ehlers

Donnerstag, 6.10.2016, 19 Uhr
Michael Hartmann im Gespräch mit Peter Huemer


„Geschlossene Gesellschaft“
Über (Wirtschafts-)Eliten und die Unzufriedenheit der Menschen


„Das Problem ist, dass die Elite, die etwas ändern könnte, nur noch im eigenen Saft schmort. Es hat sich ein ‚inner circle‘ entwickelt, wo die Spitzen von Politik und Wirtschaft oft nur noch miteinander reden. […] Der normale Betrachter hat da nicht das Gefühl: Da oben gibt es jemand, der versucht, es einmal anders zu machen. Es gibt keine wirkliche Wende – das macht Populisten stark.“ (Michael Hartmann, Kurier, 10.08.2016)

Michael Hartmann (*1952) ist ein deutscher Soziologe und Elitenforscher. Er war bis Herbst 2015 Professor für Soziologie an der TU Darmstadt und steht für die These, dass Herkunft maßgeblich über den Erfolg entscheidet. Hartmann ist Autor zahlreicher Bücher zum Thema Eliten, darunter Soziale Ungleichheit – Kein Thema für die Eliten? (2013), Eliten und Macht in Europa (2008), Elitesoziologie (2004) und Der Mythos von den Leistungseliten (2003). Im Rahmen der Wiener Stadtgespräche präsentiert Michael Hartmann sein neuestes Buch Die globale Wirtschaftselite – eine Legende in dem er den Mythos einer „internationalen Superelite“, die die Fäden zieht und von Großkonzernen aus die Welt regiert, entzaubert.

AK-Bildungszentrum - großer Saal
Theresianumgasse 16-18, 1040 Wien

Eintritt frei

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